Monday, 9 February 2015

Goethe

Wo Goethe niemals wohnte.
Getreu dem Motto "Eigentum verphlichtet" liess der Heimatgeschichtliche Verein Ilmenau e. V. auf Anregung von Günther Andrä die stark sanierungs bedürftige Gedenktafel am Hotel "Tanne" rechts neben dem Eingang zum kleinen Tannenlädchen, wieder in einen vorzeigbaren Zustand versetzen. Der Ilmenauer Heimatfreund Klaus-Dieter Baum nahm sichdieseer Arbeit an Ihm gebührt dafür Dank.
Dass diese Tafel so schön renoviert wurde, freut nicht nur den Hotelier der "Tanne", Johannes Senge, sondern auch Stadtrat Bernd Frankenberger, der seinerzeir veranlasst hat, dass sie in Fundus des Heimatsgeschichtkuchen Vereins verwahrte Tafel wieder am nunmehr neuen Hotel "Tanne" einen Platz bekam. 
1886 wurde diese Tafel am alten Gasthof "Tanne" installiert und soll an Scheffels einzigen Ilmenauer Aufenthalt in der "Tanne" vom fünften April bis ersten Mai 1878 erinnern. Seit der 1960er-Jahren galt die Tafel als vereschollen, wurde aber beim Abriss des Hotelkomplexes 1987 wieder gefunden und dem Archiv des Heimatsvereins überegeben. 
Jetzt hängt sie wiedere dort, wo Goethe nicht wohnte.
Ilmenauer Allgemeine, 9. August 2006

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